GrünlippmuschelDie Grünlippmuschel (lat. Perna canaliculus), die in den Meeresgewässern um Neuseeland herum heimisch ist, zählt zu den ernährungsphysiologisch besonders wertvollen Lebewesen. Sie findet nicht nur in der neuseeländischen Küche Verwendung, sondern wird seit über 20 Jahren als Konzentrat in Nahrungsergänzungsmitteln angeboten. Die Schalentiere enthalten neben Mineralstoffen, Spurenelementen und vielen Aminosäuren einen hohen Anteil an bestimmten zuckerähnlichen Stoffen, den sogenannten Glukosaminoglykanen (GAG). Das sind Stoffverbindungen, die als Gerüstsubstanzen in der Haut, im Bindegewebe und in den Knorpeln und in der Gelenkflüssigkeit bereits natürlicher Weise vorhanden sind. Mit den richtigen Nährstoffen für die Gelenke kann man viel für eine gute Beweglichkeit tun. Wer z. B. häufig schieres Fleisch ohne jeden Knorpel- und Sehnenanteil isst, ernährt sich nicht ausreichend mit glukosaminhaltigen Lebensmitteln. Wenn zusätzlich die Eigenproduktion des Körpers für diesen Gelenkbaustein verringert ist, kann dies schnell zu einem Mangel an wichtigen Baustoffen für das Bindegewebe führen. Im Alter leidet dann die Beweglichkeit der Gelenke darunter. Seit Jahrhunderten steht die Grünlippmuschel auf dem Speiseplan der Maoris, der Ureinwohner Neuseelands. Gelenkerkrankungen waren in diesem Volk nahezu unbekannt. In über 20-jähriger Forschungstätigkeit wurde belegt, dass ihr hoher Konsum an Grünlippmuschel einer der wesentlichen Ursachen für diese "Immunität" war. Die Inhaltsstoffanalyse der Muschel belegt eine aussergewöhnlich hohe Dichte an nützlichen Biowirkstoffen, die für die Gesunderhaltung der Gelenke von Bedeutung sind. |
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